DJ Freeze

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Eric Fries aka Dj Freeze, ist DER Repäsentant des Raggajungle Sounds aus Deutschland. Er ist ein begnadeter Dj/Produzent und vor allem ein liebenswerter langjähriger Kollege. Grund genug um mit Ihm ein exclusives Interview über seinen Werdegang, Erlebnisse aus seiner langjährigen Laufbahn und seinen Einflüsse in diesen energiegeladenen Partysound zu führen. Aber lest selbst…

Du bist sozusagen der God of Raggajungle hier in Deutschland. Erzähle uns bitte Deinen musikalischen Werdegang?
Mit dem Begriff „Gott“ tue ich mir zwar schwer, aber danke für das Kompliment! 1992 wurde ich mit dem damaligen „Breakbeat Virus“ infiziert, was sich dann zum „Jungle Fever“ entwickelt hat. Von 1994 ab arbeitete ich als Resident Dj im damaligen Ohm Club und auch im legendären Milk!-Club habe ich meine Platten gedreht. Schon dort spielte ich fast ausschließlich RaggaJungle und meine damaligen „Plattendealer“ haben mir direkt alles was in diese Richtung ging zurückgelegt.

Von 1997-2000 legte ich eine Pause als Dj ein, absolvierte meine Ausbildung zum Audio Engineer und baute nebenbei mein kleines Homestudio auf. Ab 2000 folgten dann wieder Djs Gigs und die Leute hatten glücklicherweise mich und meinen Sound nicht vergessen. Mit Dj Arsonist gründete ich das „Boogie Nights“ Projekt und wir starteten eigene Parties und eine dazugehörige Mixreihe.

2001 fing auch die Zusammenarbeit mit dem DeeBuzz Soundsystem aus Mannheim an und es folgten gemeinsame Parties im 7er Club unter dem Namen „RaggaJungle Explosion“ wo sowohl Jungle als auch Reggae gespielt wurde und jahrelang sehr erfolgreich lief. Es folgte der Umzug ins Rude7 und ich startete eigene Parties unter dem Namen „On a ragga tip“ und „Bass Culture“. Meine eigenen Mixes veröffentlichte ich unter dem Namen „On a ragga tip“, die wirklich überaus gut angekommen sind und weltweit runtergeladen und gespielt wurden. Dadurch folgten immer mehr und größere Bookings für Clubs, Raves und Festivals sowohl im In- und Ausland.

Bisher habe ich in fast jeder deutschen Großstadt gespielt und war in Ländern wie England, Italien, Österreich, Dänemark, Luxemburg und Tschechien unterwegs……Das ist doch gar nicht schlecht für jemand der in einem kleinen Vorort von Ludwigshafen aufgewachsen ist ;)

Du bist jetzt schon wirklich lange in der D&B – Szene aktiv. Wie lange genau und Welche Erwartungen hast du für die Zukunft?
1993 starteten die ersten Clubgigs und wie lange ich das so noch weiter mache kann ich nicht sagen. Über mein halbes Leben stehe ich nun schon auf der Bühne und ich liebe was ich tue! Meinem Style werde ich auch in Zukunft treu bleiben und ich hoffe, dass ich damit weiterhin Menschen glücklich machen und inspirieren kann. Ich möchte durch die Musik noch viel erleben. Fremde Städte, Länder und Kulturen sehen und überall die Leute zum Tanzen bringen. Es gibt Städte in denen ich immer wieder gerne auflege, weil über die Jahre gute Freundschaften zu Veranstaltern, Artists und dem Publikum entstanden sind. DnB bzw RaggaJungle hat mir sehr viel ermöglicht und ich bin um (fast) jede Erfahrung dankbar!

Irgendwann werde ich mein Dj-Pensum sicher reduzieren, aber trotzdem noch Songs produzieren – denn ganz ohne Musik kann ich nicht leben.

Wie sieht ein typischer Tag im Leben eines Dj Freeze aus?
Das ist wahrscheinlich viel unspektakulärer als viele glauben! Ich probiere erst mal so lange wie möglich zu schlafen. 2,5 Tage in der Woche gehe ich arbeiten, denn wer denkt in Deutschland mit DnB reich zu werden ist völlig auf dem Holzweg. Die restliche Zeit mache ich Musik im Studio, kümmere mich um Bookings oder sonstige Anfragen, treffe mich mit Freunden, koche oder werfe den Grill an und lasse den Abend auf der Couch vor dem TV ausklingen. An den Wochenenden fahre ich zu Gigs, verbringe sehr viel Zeit auf der Autobahn und stecke oft im Stau fest. Da ist also nicht viel mit Champagner, Kokain und nackten Groupies ;)

Auf welchen Plattformen released du?
Fast alle Songs wurden bisher auf dem deutschen Label Basswerk und Junglegrowers veröffentlicht. Die erste Veröffentlichung mit Soulpride erschien als Vinyl, meine restlichen Songs wegen der zu hohen Herstellungskosten nur noch als mp3. Desweitern gab es noch eine Veröffentlichung für eine Compilation auf Unjustified Recordings aus UK und meiner erster Reggae/Dancehall Riddim „Empty Bottle“ erschien auf Vegas House Music aus Nürnberg.

Steht in naher Zukunft releasetechnisch etwas in der Pipeline?
Meine nächste EP – mit Skarra Mucci, einem Track von Navigator/Skarra Mucci zusammen und einem Bassface Sascha Rmx von „Johnny2Bad“ – steht in den Startlöchern und hätte eigentlich schon auf „Junglegrowers“ veröffentlicht werden sollen, aber wie so oft verschiebt sich das etwas nach hinten. Neben meinen eigenen Songs steht ein Remix-Auftrag für Santy Gee aus Spanien an und mit Frisk & Solstice aus UK werde ich eine Kolaboration starten.

Mit wem hast du denn schon alles zusammen produziert? Gibt es da einige Favoriten und wie kam es zu diesen Kollaborationen?
Meinen Labelboss und mittlerweile auch guten Freund „The Green Man“ von Basswerk habe ich durch einen lustigen Zufall auf dem „Breakzone Festival“ 2008 in Köln kennengelernt. Ich habe ihm ein Instrumental von Soulpride und mir vorgespielt, was ihm auf Anhieb gut gefallen hat. Diese Chance wollte ich nutzen und holte Mc Navigator -mit dem auch schon eine langjährige Freundschaft besteht- in mein Studio. Aus dem damaligen Instrumental von Soulpride und mir wurde dann der „More Fire Remix“ und mit Mystic Dan nahmen wir „2 Sounds“ auf. So erschien dann unsere erste Veröffentlichung.

Da Basswerk zwar stiloffen ist, aber nicht in erster Linie Jungle releast, reaktivierten TGM und ich sein erstes Label „Junglegrowers“ – die perfekte Plattform für mich und ihn, um Jungle und RaggaJungle zu veröffentlichen.
Es folgten dann eigene Produktionen auf Junglegrowers mit Skarra Mucci, Ras Abraham, Jamie Irie und Sabrination. Da die DnB Szene relativ übersichtlich und gut vernetzt ist lernt man immer mal wieder Artists kennen, wo der Vibe sofort stimmt und so ergeben sich dann neue Kollaborationen.

Produzierst du ausschließlich alleine, oder arbeitest du auch mit anderen Künstlern zusammen?
Meistens starte ich meine Projekte erst mal alleine. Ich programmiere die Beats, spiele den Bass und die ersten Melodien ein und überlege mir schon während dem Prozess, welchen Artist ich darauf singen lassen könnte. Sobald die Grundstruktur steht verschicke ich den Song und hole mir Feedback des jeweiligen Sängers ein. Am liebsten hole ich die Artists zu mir ins Studio anstatt mir die Vocals nur über Internet schicken zu lassen, denn so kann ich aktiv eingreifen und eigene Ideen während der Aufnahme mit einfließen lassen.

Sobald die Vocals im Kasten sind werden zusätzliche Harmonien eingespielt, die Songstruktur überarbeitet, Samples eingebaut und die Beats den Vocals angepasst. Würde ich das vorher schon tun, wäre der Sänger meiner Meinung nach schon zu eingeschränkt bzw festgelegt und mir ist es wichtig, dass die Vocals frei und mit viel Gefühl eingesungen werden. Bei Bedarf hole ich mir dann noch andere Musiker ins Studio die mir Gitarren- oder Keyboard Solos einspielen und dann geht es schon an den Mixdown.

Die fertige Version schicke ich dann direkt an meinen Label Boss und hole mir zusätzliches Feedback ein. Meistens verändere ich danach noch ein paar EQ-Einstellungen und baue noch ein paar Feinheiten ein. Danach folgt das Mastering und dann startet die freudige Warterei bis der Song endlich auf den Markt kommt.

Welche Interessen hast du neben dem Djing und dem Produzieren noch?
Man sieht es meinem perfekten Beach Body vielleicht nicht an, aber einen guten Ausgleich finde ich durch ausgiebiges Kochen und BBQ ;) Für Haustiere fehlt mir momentan die Zeit, da ich zu oft unterwegs bin…..Aber wenn ich irgendwann mal in Dj-Rente gehe, werde ich mir wieder einen Hund zulegen, der dann die Knochen vom Grillgut abnagen darf ;)

Welche Musik hörst du neben Drum & Bass noch?
„Reggae inna mi heart & Junglefever inna mi blood“ trifft es am besten. DnB vereinnahmt schon einen Großteil meiner Zeit und ansonsten höre ich mir meine zweite Leidenschaft Reggae/Dancehall an. Wenn ich ganz ehrlich bin, höre ich manchmal auf der Fahrt zu einem Gig aber auch Radio mit stinknormaler Chart Musik…..am liebsten jedoch die Bundesliga Konferenzschaltung ;)

Nenne uns Deine 5 Lieblingstunes die Dein Leben verändert haben?
SL2 – On A Ragga Tip
Ragga Twins – Hooligan 69
Origin Unknown – Valley Of The Shadows
General Levy – Incredible
Demolition Man – Fire

Beschreibe uns Deinen Sound. Hat er sich im Gegensatz zu Deinen Anfängen verändert, oder bist du schon immer ein Raggajungle Fanatiker?
Ich habe zwar schon immer Ragga gespielt, aber in den frühen 90ern gab es neben den Happy Breakbeats nur Songs mit kurzen Ragga Samples. Dann folgten die ersten Songs die komplett auf/um Vocals gebastelt wurden. Die Weiterentwicklung zu Jungle folgte und es gab immer wieder Phasen wo in den Clubs mal zu viel oder wenig Ragga gefeiert wurde.

Durch den fließenden Wechsel zu DnB veränderte sich auch die MC Kultur und Ragga geriet bis auf wenige Ausnahmen (wie Top Cat, Tenor Fly, Navigator, Daddy Freddy, Demolition Man, General Levy) etwas in den Hintergrund. Die Beats und Basslines wurden auf großen Raves immer härter und Jungle/RaggaJungle wurde in den folgenden Jahren immer mehr durch JumpUp, Neurofunk oder auch Liquidfunk ersetzt.

Um dem entgegenzuwirken entschloss ich mich einige meiner Ragga-Dubplates auf populäre DnB Tracks zu schneiden und einen Mix aus Raggajungle und RaggaDnB zu spielen – somit erreichte ich sowohl die Raggajungle Liebhaber wie auch die eingefleischten DnB Heads…und teilweise auch Reggae Hörer die eigentlich nichts mit DnB zu tun haben/hatten!

Egal wie sich die Musik weiterentwickelt – Dj Freeze ist und bleibt Raggajungle ;)

Als exclusives Bonbon gibt es an dieser Stelle noch ein exclusives Set von Dj Freeze’s legendärer „On a Ragga Tip“ Reihe. Dj Freeze – On a Ragga Tip Vol.15 [November 2016]

Wie wird sich deiner Meinung nach Raggajungle weiter entwickeln und wohin?
Raggajungle wird immer nur eine kleine Nische des großen DnB Kuchens bleiben….und DnB auch nur ein kleiner Teil der gesamten elektronischen Musik. In England entsteht zwar wieder ein großes Jungle Revival (sowohl mit als auch ohne Ragga Vocals), was mir persönlich sehr gut gefällt, aber in Deutschland ticken die Uhren etwas anders….und damit ist nicht nur GMT +1 gemeint.

Bei uns wird auf großen Raves weiterhin JumpUp dominieren, Raggajungle bleibt die perfekte Abwechslung für Clubnights. Es gibt zwar viele gute Tracks die auf jedem Rave funktionieren würden, aber viele Songs sind zu „schwach“ bzw „speziell“, um Massen kompatibel zu sein. Genau diese Songs werden dann aber in Clubs umso heftiger gefeiert.

Der Produktions Standard hat sich durch Leute wie Liondub, Serial Killaz, Aries, Visionary, Bladerunner, Benny Page und Run Tingz Cru stark verbessert. Es kommen auch immer wieder neue Talente wie Dj Hybrid, Dj Westy, Brain Brainstorm oder Jungle Citizenz zum Vorschein und deswegen sehe ich einer positiven und vielversprechenden Zukunft für Jungle und Raggajungle entgegen.

Hast du musikalische Vorbilder und wie sind Deine Einflüsse?
Die erste Schallplatte die ich mir gekauft habe war 1988 Public Enemy „It takes a nation of millions to hold us back“, da ich mit HipHop und Rap angefangen habe. Run DMC, 2 Live Crew, BDP oder GangStaar lief den ganzen Tag nach der Schule und das war auch die Zeit als ich mir 2 Technics und den ersten Mixer kaufte. Zum Glück hatte ich verständnisvolle Eltern und einen schwerhörigen Nachbar!

Reggae von Bob Marley, Burning Spear, Peter Tosh und Yellowman kam hinzu. Fu-Schnickens „Ring the alarm“, Daddy Freddy „Raggamuffin HipHop“ oder Silver Bullet „20 seconds to comply“ waren Songs die mich inspirierten und immer weiter von dem damaligen US-Rap entfernten. Dank MTV (ja, da lief damals noch gute Musik) auf Partyzone mit Simone Angel hörte ich dann zum ersten Mal Ragga Twins „Hooligan 69“, SL2 „On a ragga tip“ und Prodigy „Everybody in the place“…..und von da an wurde alles anders! In Sachen Jungle/DnB haben mich Acts wie Dj Hype, Congo Natty, Aphrodite, Micky Finn, Photek, Serial Killaz, Pendulum, Top Cat, Tenor Fly, Stevie Hyper D, General Levy und Navigator stark beeinflusst und ihre Spuren hinterlassen.

Was hat es mit deinen Dubplates auf sich und schneidest du sie dir im heutigen digitalen Zeitalter noch auf Acetat/Vinyl, oder bewegst du dich nur auf der digitalen Ebene?
Durch meine Liebe zu Reggae/Dancehall und meinem Interesse an der Soundsystem Kultur wo Dubplates eine große Rolle spielen, entstand dieses neue Hobby. Um es kurz zu beschreiben: man sucht sich einen bestimmten Sänger und einen seiner Songs aus. Sowohl der Refrain wie auch die Strophen werden leicht verändert und in meinem Fall kommt der Name „Dj Freeze“ darin vor. Das Vocal kann ich danach bearbeiten, auf verschiedene Instrumentale legen oder einen eigenen Song kreieren, wodurch eine neue und einzigartige Version entsteht die nur ich spielen kann. Das ist ein Alleinstellungsmerkmal, das von anderen Djs und dem Publikum entweder geliebt oder gehasst wird.

Meine erste Dubplate habe ich 2002 mit General Levy aufgenommen. Es folgten weitere Aufnahmen mit Top Cat, Tenor Fly, Ragga Twins…….bis hin zu großen Reggae Artists wie Bounty Killer, Buju Banton und Max Romeo.

Mittlerweile besitze ich eine außergewöhnliche Sammlung von Dubplates mit weit über 100 Artists.
Früher habe ich mir die Dubs noch (bei Frau Brüggeman in Frankfurt) auf Acetat schneiden lassen, allerdings lässt die Qualität durch staubige, verschwitzte Clubs und vielen Rewinds stark nach. Mittlerweile spiele ich die Dubs nur noch digital, da ich die Songs wenn ich sie zum ersten Mal im Club getestet habe jederzeit ändern kann.

Die Acetat Dubs von früher hängen mittlerweile bei mir in der Gesangskabine und zaubern mir immer wieder ein Lächeln ins Gesicht, weil viele schöne Erinnerungen damit zusammenhängen ;)

Die Verkäufe von Vinyl steigen in den letzten Jahren wieder und es werden auch wieder verstärkt Platten hergestellt. Wie stehst du zur heutigen Entwicklung des Musikmarktes.
Grundsätzlich ist das natürlich eine sehr erfreuliche Entwicklung….in meinem Wohnzimmer habe ich mir sogar einen Vinylboden verlegen lassen ;)

Vinyl hat mich einen Großteil meines Lebens begleitet und ich habe es als schwarzes Gold angesehen. Durch die digitale Dj-Technik wird Vinyl aber nur noch was für Liebhaber & Nostalgiker bleiben. Wer schleppt schon gerne auf seinen Reisen 1-2 schwere Plattenkoffer mit sich herum, wenn er sich einfach einen Laptop, CD-Case oder nur noch USB-Sticks ins Handgepäck stecken kann!?
Dazu kommt auch noch der Kostenfaktor von Vinyl im Gegensatz zu den relativ günstigen mp3.

Ich spiele mit Serato und steuere meinen Laptop über Timecode Vinyl an, da mir das Vinyl-Feeling immer noch sehr wichtig ist. Das ist zwar technisch nicht so einfach und schnell wie mit vorgepitchten Cds zu arbeiten oder durch den Sync-Knopf an einem Controller, aber wenn ich nach einem Set verschwitzt von der Bühne gehe, habe ich Arbeit geleistet.

Ich verurteile deswegen aber nicht die junge Controller-Generation. Nur die wenigsten kaufen sich einen Oldtimer, wenn sie für weniger Geld einen Neuwagen mit viel technischen Schnickschnack haben können. Wer seinen Controller quasi als neues Instrument nutzt und nicht nur stumpf per Sync Songs abspielt, hat meinen Respekt verdient!

Was war für dich der lustigste Moment in Deiner Dj Laufbahn?
Es gibt so viele Anekdoten, dass ich wohl ein Buch darüber schreiben könnte!
Ein bunter Mix aus völlig unpassenden Musikwünschen aus dem Publikum, Gespräche mit verstrahlten Junglists, Artist Smalltalk im Backstage, technische Probleme während der Gigs, Chillouts, Drogen, Alkohol, Hotelzimmer, Groupies und BHs die quer über die Bühne fliegen…..Manche Dinge sollten aber besser unter Verschluss bleiben und es gibt auch viele Schattenseiten in der Szene!

Einer meiner lustigsten Momente war wohl mein 30. Geburtstag den ich zusammen mit Dr S Gachet, Ashattack und Mc Five-O im Rude7 gefeiert habe. Irgendwann hing ich vor Freude (und vielleicht auch ein wenig durch den Alkohol) bauchfrei an der Lichttraverse des Clubs und baumelte über den Köpfen des Publikums. Die Chefin vom Club fand das leider gar nicht so lustig, aber mittlerweile ist das ein Running Gag zwischen uns. Ein Moment der mich sehr beeindruckt hat war als ich 2008 in London im Congo Natty Studio war. Da wurden zur Begrüßung erst mal Räucherkerzen angesteckt, Haile Selassie angebetet und dann wurde in großer Runde ordentlich gekifft…..Die Aufnahmen waren grandios und der Tag bleibt unvergessen.

Ein sehr bewegender Moment war als ich mit TGM im tiefsten Winter incl Schneesturm und vereisten Straßen Peter Bouncer zu mir ins Studio geholt habe. Wir haben mit Peter einen Track für das „Word, Sound, Power“ Album aufgenommen und als er anfing zu singen, sind TGM vor Freude die Tränen gekullert und das war ein echter Gänsehaut Moment!

Ich möchte mich abschließend bei Baesse.de für das Interview bedanken! Seit Jahren leistet ihr sehr gute Arbeit für die deutsche DnB Szene, was nicht immer einfach ist. Ich wünsche euch alles Gute für die Zukunft und hoffe, dass das Interview euren Lesern gefällt!

Das Baesse.de-Team, bedankt sich ebenso für Deine Zeit die Du uns für dieses Interview gewidmet hast. Auch für die Zukunft und die weiteren Jahre Deiner Karriere wünschen wir Dir alles Gute!

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