Release reviews (Mai 2017)

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Releases kommen zig jeden Monat an den Start. Um bei der ganzen Flut an Tunes noch den Überblick zu behalten haben wir euch in unserer Rubrik „Release reviews“, diesen Monat 5 Veröffentlichungen herausgepickt, die es definitif Wert sind einen Blick darauf zu werfen.

Wer Interesse hat, sich Redaktionell an dieser Rubrik zu beteiligen einfach eine E-mail an mail(at)baesse.de oder eine PN über unsere Facebook Seite schicken.


Razlom-„Arrival EP“ (MLDNB006)
Razlom! Das neue Projekt aus dem russischen Underground sprengt deine Boxen in die Luft. Encode, Cooper und Nouwa machen keine Gefangenen und hauen hier mal so eben und aus dem Nichts fünf dicke Geschosse auf dem niederländischen Label Major League raus. Aber die Tracks knallen nicht nur heftig, sondern die Jungs wissen auch wie man Intros, Athmos, Leads und Transitions der höheren Güteklasse fabriziert. Zudem ist die EP recht abwechslungsreich und supersauber produziert. Unbedingt auschecken!
7,25 von 10


VA-„Impressions Vol. 1“ (Principle Records)
Der Debütrelease von Principle Records versammelt eine ganze Horde von aufstrebenden Jungspunten auf einer EP: Grey Code, Ewol, Nosfer, Ground, Eizo, Emphasis und Trail sind vielleicht bis dato noch nicht in aller Munde, aber sie werden es aller Voraussicht nach sehr bald sein. Mark my words. Und abgesehen davon servieren die hier einfach ganz feine reduzierte Funkiness. Und weil das noch nicht alles war, gibt es auch einen HLZ Remix obendrauf. Selten einen so kohärenten Release gehört. Derbe!
8 von 10


Bandcamp:
Bandcamp Principle Records


Mean Teeth-„Drifter/Forest Funk“ (LST001)
Die Nordlichter Mean Teeth veröffentlichen eine ungewöhnliche Single auf Lost Recordings. „Drifter“ ist genau soviel wie man braucht um sich zu verlieren. Ein grooviges und deepes Gerät abseits der gängigen Neurofunk-Pfade. Und dennoch steckt genug Power drin um den einen oder anderen Club zum durchdrehen zu bringen. „Forest Funk“ ist sogar nocheinen Tick verträumter. Guter Release. Hut ab.
6,9 von 10


Agressor Bunx-„Properties Of Addition LP (EATBRAINLP006)
Eatbrain beweist seine Vormachtstellung im Neurofunk und bringt den ersten Release der Agressor Bunx im Albumformat. Also muss man sich hier nun wirklich keine Sorgen machen ob die Qualität stimmt. Die erprobte Kombination aus megaheftigen Bässen, richtig gut gemachten Drums und starken Leads erzeugt ein ums andere Mal das komplette Niederbrennen des Dancefloors. Außerdem ist diese LP randvoll mit wegweisendem Arrangement und äusserst gelungenen Mixdowns. Um es kurz zu machen: Das Ding ist top! Natürlich sind 18 Tracks ne Menge Holz und man hätte sich das ganze etwas kompakter wünschen können, aber so kommt man in den Genuss die Bunx auch in Experimentierfreundlicheren Gefilden zu erleben. Für mich ist das hier durch und durch gelungen und ich wünsche jedem eine ordentliche Packung bei derber Lautstärke.
9 von 10 auf der NEUROFUNK Richter SKala


Hajimari-„Faithful EP“ (SAN020)
Das nordamerikanische Label Santoku veröffentlicht nun einen Fourtracker von Hajimari. Liquid Vibes abseits des Mainstream. Vor allem „Faithful“ ist sehr gelungen. Wirklich bemerkenswert für mich jedoch der Zero T Remix von „Analgesic“. Ich bin direkt vom Sessel gefallen. Normalerweise ist der Stoff von Zero T gar nicht meins. Immer gut gemacht, aber meistens einfach nicht mein Cup Of Tea. Aber das hier ist ganz grosse Eisenbahn. Unbedingt anspielen. Superfunky.
6,9 von 10

Reviews by Kaiza

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