Neonlight Interview

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Hallo Tobi. Hallo Jakob. Euch kennt ja eh jeder. Daher möchte ich mit euch gerne mal über euer Label reden. Wieso macht ihr ein eigenes Label wo ihr doch auf bekannten Imprints gesigned seid?

Die Idee kam uns Anfang 2019. Wir waren mal wieder von der Tatsache angenervt, dass wir über zahlreiche Tracks aus den ersten Jahren von Neonlight keine Handhabe mehr hatten – sprich die Releases von uns waren weiterhin erhältlich, von denen wir am Ende des Tages keinen Cent gesehen haben.

Da kam der Gedanke auf Tracks wie “The Frozen Tape”, “Computer Music” und “Sprech Funk” zu re-mastern und auf dem eigenen Label noch einmal zu veröffentlichen. Es ergab sich dann auch ziemlich schnell, dass wir mit Triple Vision einen super Vertrieb bekommen hatten und waren an sich ready.
Das war uns dann aber auch irgendwie zu wenig – ein eigenes Label nur mit “aufgewärmter” Soße zu bestücken. Da wir gerade an “Uhrwerk” arbeiteten, beschlossen wir recht spontan, den als Opener für das Label zu nutzen. Der hat echt gut eingeschlagen und hat das Label total gut zum Laufen gebracht.

Wieviele Releases gibt es mittlerweile (und von wem) bzw. welche waren für euch besonders wichtig?

Aktuell sind wir bei Nummer 014! Alle sind wichtig!

Schon klar. Und wie geht ihr ran? Läuft das über Demo Submissions oder geht ihr gezielt auf Leute zu?

Für den ersten Gastrelease haben wir Leute direkt angesprochen. Das Ergebnis war dann die Single “Hackerman/Rising” von Manta. Darüber hinaus haben wir einen Aufruf im Februar diesen Jahres gestartet, dass man uns gern Demos für unser “Constellations”-Projekt schicken darf. Da kam dann auch recht viel und letztlich haben sich die gesamten Folgereleases aus den Einsendungen zusammen gebaut.

Habt ihr ein bestimmtes Subgenre im Kopf oder released ihr was ihr gut findet?

Nicht so wirklich. Ein wichtiger Punkt von Beginn an war, dass wir uns vorstellen können die Tracks vom Label auch in unseren Sets zu supporten. Da wir dann auch oft recht unterschiedliche Geschmäcker haben, ergab sich ein breites Spektrum an “Subgenres” um mal bei dem Begriff zu bleiben. Mit anderen Worten: “nicht zu Zart, nicht zu Hart und auch nicht zu HAPPY!”

Also könntet ihr euch auch vorstellen einen deepen Halftime-Track zu releasen oder ist das dann zu weit draussen?

Im Kontext eines Releases könnte das durchaus passen. Wenn wir z.B. eine Constellations planen ist das Ziel inhaltliche Bandbreite zu erzeugen. Wenn wir dann schon drei Knaller Tracks haben würde ein eher verspielter Halftimer super passen um es aufzulockern.

Wo wollt ihr mit Diascope hin?

An die Spitze! Im Ernst, wir wollen vor allem eine Plattform bieten um neuen Künstlern Output zu ermöglichen mit der Option ein fester Bestandteil des Labels zu werden, ohne sich verpflichtet zu fühlen uns exklusive die Tracks anzubieten. Natürlich will jeder gern die neuen “Hits” zuerst hören um sie evtl. zu signen. Wenn Künstler von sich aus auf uns zu kommen um uns ihre neusten Titel vorzustellen, dann freuen wir uns natürlich und wollen dem auch die bestmögliche Wertschätzung in Form eines erfolgreichen Releases entgegenbringen.

Was ist momentan am laufen? Könnt ihr uns einen kleinen Ausblick geben?

Die oben angesprochene 014 ist eine 4 Track EP von Xeomi & Kaiza! Kracher Ding! Im ersten Moment wirkt das vielleicht nicht so ganz wie der “typische” Diascope Release. Jedoch war es auch das was uns gereizt hat, die EP mit den Jungs zu machen.

Welche Labels sind denn für euch persönlich besonders (und ich meine jetzt nicht unbedingt die Labels auf denen ihr selbst veröffentlicht)?

Ich finde Critical Music immer wieder sehr erfrischend. Die liefern fast immer auf höchstem Niveau ab ohne sich inhaltlich zu sehr zu kopieren. (Tobi)

Vielen Dank für das Gespräch. Wollt ihr am Schluss noch was loswerden?

Danke an die Baesse-Crew für das Interview!

 

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Kaiza

Owner @ T3K Recordings / Producer @ Instinkt, Humanon, Incorporate / Contributor @ Baesse.de

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