Meraki Interview

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Das DJ-Duo Meraki (bestehend aus Kim und Emily) stammt aus dem Südosten Großbritanniens und wird des Öfteren auch als die „Queens of the Rollers“ bezeichnet. Sowohl ihre Tune-Selection, welche die Herzen von Feinschmeckern des deepen und düsteren Sounds höher schlagen lässt, als auch ihre Energie beim Auflegen, die auf das Publikum überspringt, haben verschiedene Crowds im Sturm erobert. Die beiden haben acht Jahre lang solo unter den Namen Laya (Kim) und Ember (Emily) aufgelegt, bevor sie sich kürzlich dazu entschlossen haben, ihr musikalisches Talent als Meraki zu vereinen. Ihr RAMLive Stream für RAM Records im Jahr 2019 weckte große Aufmerksamkeit, somit ist es nicht verwunderlich, dass Meraki seitdem von Schwergewichten der Drum & Bass-Szene, darunter DJ Marky, Lenzman, BCee, Aphrodite, Congo Natty, High Contrast, Bladerunner uvm. supported werden. Wir haben uns für euch mit den beiden unterhalten und haben Fragen zu aktuellen sowie zukünftigen Projekten gestellt und ebenfalls über deren Liebe zu Drum & Bass gesprochen.

Autorin: Lyria
Übersetzerin: Mara


Hi Meraki, vielen Dank euch beiden, dass ihr euch Zeit für dieses Interview genommen habt! Zunächst würde ich gerne eine Art Intro machen und euch zu eurer langjährigen Solokarriere vor der Zeit als Meraki befragen. Wann habt ihr die Liebe zur Musik entdeckt und wann habt ihr mit dem auflegen angefangen?

Kim: Ich habe als erstes Hard House und Trance aufgelegt, bevor ich Drum & Bass spielte. Die Liebe zur Musik entdeckte ich in einem sehr frühen Alter. Ich erinnere mich daran, wie ich lauthals zu meinen Kassetten mitgesungen habe. Vor dem DJing wollte ich immer Sängerin werden…das will ich eigentlich immer noch. Also spitzt eure Lauscher.

Emily: Ich habe Musik im Prinzip schon immer geliebt und träumte davon, auf einer Bühne zu stehen (damals wusste ich allerdings noch nicht, dass es DJing werden würde), aber mein erster Rave und der Freundeskreis, den ich dadurch kennengelernt hatte, haben mir die Augen geöffnet (sic!). All das hat mich dazu inspiriert, mir selbst das Auflegen beizubringen und so hat im Endeffekt alles angefangen!


Mit welchem Medium habt ihr angefangen, Drum & Bass aufzulegen und wann war das?


Kim: Im Jahr 2008 als ich an der Uni in Lincoln war habe ich angefangen, Drum & Bass zu spielen. Ein paar Freunde von mir haben manchmal auf After-Parties aufgelegt und immer wenn ich ihnen dabei zu sah, machte es den Eindruck auf mich, dass Auflegen echt Spaß macht, deswegen habe ich es selbst mal ausprobiert. Ich kann mich noch an meinen allerersten Double Drop erinnern, von diesem Moment an war´s um mich geschehen. Der Rest ist Geschichte!

Emily: Bei mir war das später, etwa im Jahr 2014, als viele Leute aus dem Freundeskreis, die ich kennengelernt hatte, auflegten. Nach ein paar After-Parties beschloss ich, dass ich das auch ausprobieren wollte, weshalb ich letztendlich bei einem Freund zu Hause zum ersten Mal mit Schallplatten aufgelegt habe. Danach wagte ich den Schritt mein eigenes Equipment zu kaufen und mir auflegen selbst zu Hause beizubringen.

Wann genau und wie habt ihr euch kennengelernt? Was hat euch dazu bewegt, ein DJ-Duo zu gründen?

Kim: Vor etwa 8 oder 9 Jahren bin ich Emily durch gemeinsame Freunde auf einem Rave begegnet und außerdem auch auf vielen After-Parties! Ein guter Freund von uns, Dan (Flipnosis), hat mich als Laya (mein Solo-Alias) für ein b2b mit Emily für den zweiten Floor im The Volks Nachtclub in Brighton gebucht. Als wir gemeinsam spielten, spürte ich eine Energie beim Auflegen, wie ich sie zuvor noch nicht gespürt hatte. Das alles war so inspirierend für mich, dass ich wusste, dass dies der Anfang von etwas für uns beiden war. Nach dieser Nacht haben wir immer wieder gemeinsam aufgelegt und hatten einen derartigen Vibe, dass wir uns als Duo zusammengeschlossen haben.

Emily: Nachdem ich Kim begegnet war und gesehen hatte, wie sie an den Decks zaubert, hatte ich das Gefühl, dass dies etwas ist, von dem ich nur träumen konnte. Mir fehlte es an Selbstbewusstsein und ich hatte nur eine Handvoll Gigs zuvor gespielt. Als unser Kumpel ein b2b vorgeschlagen hatte, fühlte ich mich weniger angespannt und hatte ein gutes Gefühl bei der Sache. Nach unserem Set und der Chemie, die wir an den Decks erzeugt hatten, war der Rest eigentlich ein Kinderspiel! Nur eine Woche später war Meraki geboren.

Was verbirgt sich hinter dem Namen Meraki? Wie seid ihr auf dieses Pseudonym gekommen?

Kim: Ich erhielt eine Nachricht von Emily, in der sie mich fragte, was ich von dem Namen Meraki hielt, was so viel bedeutet wie ‚etwas mit Seele, Kreativität und Liebe‘ machen, also etwas von dir selbst mit einfließen zu lassen, während du einer Sache nachgehst. Ich liebte die Bedeutung…es war genau das, was wir beim Auflegen taten. Ich glaube, dass ich Em angerufen und gesagt hatte, dass ich den Namen liebe, aber beim aussprechen des Namens, sagte ich Melinki anstatt Meraki, haha, zum Glück hat mich Em schnell korrigiert.

Emily: Ganz genau! Die Bedeutung dahinter war der Grund, weshalb wir uns für Meraki entschieden. Musik war schon immer ein großer Teil unseres Lebens und hat uns auf einer Art geholfen, wie sonst nichts anderes uns helfen konnte. Die Leidenschaft, die wir beim hören oder spielen von Musik haben, machte den Namen passend zu dem, was wir fühlen und tun.

Beim gemeinsamen Auflegen habt ihr eine unverwechselbare Selection düsterer, treibender Tunes und Zuhörer finden, dass ihr musikalisch absolut ineinander verschmelzt. Seid ihr der Meinung, dass jeder von euch seinen eigenen Geschmack bezüglich Tracks hat? (Kurzum: Wie komplementiert sich euer Musikgeschmack gegenseitig und wie hebt er sich voneinander ab, wenn überhaupt?)

Kim: Mit Liquid habe ich angefangen und habe dann weiter durch die Drum & Bass-Gefilde gestöbert. Dennoch muss ich zugeben, dass Roller und Jungle tief in mir verwurzelt sind. Ich denke, dass wir beide einfach wissen, welchen Tune wir für den anderen spielen können, was vielleicht seltsam klingen mag. Unser Sound hat sich definitiv einer Entwicklung unterzogen und ich bin der Meinung, dass dieser seine Wurzeln in düsteren Rollern hat. Ich glaube, gerade weil wir gerne alles mögliche spielen, haben wir eine vielseitige Reihe von Tunes. Em steht aber definitiv auf ihre Dirty Rollers, haha.

Emily: Ja doch, unser Stil und Sound hat sich definitiv über die Jahre des gemeinsamen auflegen und spielen verändert. Wir waren quasi auf dem Weg, unseren eigenen Sound zu finden. Ein Set von T>I und Limited bei einer Veranstaltung von Multifunction im Jahr 2018 hat auch einen großen Teil dazu beigetragen. Bezüglich unseres Musikgeschmacks glaube ich, dass wir einen ähnlichen Sound feiern, uns gegenseitig aber mit unerwarteten Tunes überraschen und die Reaktion des jeweils anderen beobachten. Allein das ist schon sehr aufregend und auch, wenn wir auf neue Tunes gestoßen sind, die wir unbedingt spielen und dem anderen zeigen möchten, macht einen Riesenspaß!

Worauf achtet ihr bei einem Drum & Bass-Track? Welche Soundelemente ziehen euch an?

Kim: Ich habe eine Schwäche für den Sub Bass, wenn ich so ein Sub Bass Surfbrett bei einem Rave droppen lasse, ist das fast so, als würde ich ein Schachmatt setzen, haha. Außerdem liebe ich schöne Stimmen, dirty Drops, Amens, punchy Drums, knurrende Basslines. Darauf steh ich total! Ich schätze, dass es davon abhängig ist, für wen wir spielen und letztendlich auch, was wir selbst in diesem Moment fühlen. 

Emily: Für mich spielen atmosphärische Klänge eine große Rolle, die Art von Sound, der dich in seine Tiefen zieht und in denen du dich verlierst. Vocals sind ein Teil, für den ich mich vermutlich immer begeistern werde (ich spiele schon gerne mal einen emotionalen Tune), haha! Im Endeffekte jede Musik, die du wirklich spürst und die dich berührt – danach suche ich.

Welche Drum & Bass Künstler oder welches Label hört ihr derzeit am häufigsten?

Beide: Im Moment können wir von The North Quarter nicht genug kriegen. Besonders FD macht ein paar Killer-Roller derzeit. Seine Lanta Nights EP-Vinyl steht auch schon im Regal – ein absolutes Brett! Aber auch andere Labels: Dread Recordings, Born on Road, Sofa Sound, DNB Allstars, Spearhead Records, Mac2 Recordings, Pick n Mix…wir könnten noch ewig aufzählen. Im selben Atemzug möchte man aber auch erwähnen, dass es SO viele Künstler gibt, dass man gar nicht alle aufzählen kann, aber um nur ein paar zu nennen: Disrupta, Trex, Myth, Madrush Mc, Charlotte Haining, Diagnostix. Die Liste ist endlos.

Was gefällt euch an der Drum & Bass-Szene am meisten?

Beide: Für uns ist es das Zusammenkommen von Leuten aus allen Lebensbereichen, die Drum & Bass lieben. Wir hoffen, dass dies nicht voreingenommen klingt, aber wir glauben, dass diese Szene einzigartig ist. Nach dem Jahr, was wir in 2020 erlebt haben, finden wir es schön den Zusammenhalt untereinander und die Positivität, die man sich entgegen bringt und nach der wir uns alle gesehnt haben, zu sehen. Das bedarf schon einer ganz besonderen Gruppe von Menschen, um das zu schaffen, was ihr da gemacht habt.

Was ist für euch der bisher beste oder verrückteste Gig, den ihr als Meraki gespielt habt?

Kim: Für mich war es der Gig auf der V Recordings Xmas Party im The Arch Nachtclub. Irgendwo da drin ist eine Sicherung durchgedreht, haha. Jeder Drop war der totale Wahnsinn und nachdem uns Bryan Gee, Alibi und die gesamte V-Family gesagt hat, dass wir mit unserem Set noch einen oben drauf gesetzt hätten und dass wir ein Teil von V-Forever wären, das war schon echt krass! Ich habe erstmal geheult, als ich nach Hause gekommen bin, was wir an diesem Abend erlebt hatten, war für mich einfach unglaublich.

Emily: Bei mir ist es der Gig der RAM Night im XOYO, der bleibende Eindrücke hinterlassen hat. Man hat uns eine Spielzeit von zwei Stunden gegeben, womit wir tief in unsere Musiksammlung greifen konnten. Den zweiten Floor derart bespielen zu können und die Energie in diesem Raum zu sehen und fühlen, das war echt unglaublich. Ich hätte an diesem Abend noch ewig weiter auflegen können, nach unserem Set stand ich immer noch wie unter Strom. Aber auch die Möglichkeit, das Tanzbein nach unserem Set zum Sound von Randall, Shimon oder Calyx & Teebee schwingen zu lassen war definitiv ein Bonus! Eine echt geile Nacht.

2020 war mit Sicherheit aufgrund der Pandemie, zahlreicher Lockdowns und der Reisebeschränkungen etc. für jedermann verrückt. Da Gigs in der Öffentlichkeit seit Corona nicht mehr möglich sind, würde ich gerne wissen, wie ihr euch die Zeit auf musikalischer Ebene vertrieben habt?

Beide: Zum Glück haben wir unser eigenes Studio, somit haben wir viele Livestreams von dort aus machen können. Einige Highlights darunter waren für uns die RAMlive House Party, Planet V Future Album Promo und Urban Creative Clothing. Wir waren auch Teil von ein paar Radioshows, die Show von Marcus Nasty auf Flex FM mit Shaydee war ein geiler Vibe!

Produziert ihr auch Musik? (Als Meraki oder solo?)

Beide: Ja, 2020 war ein Fluch und Segen zugleich. Wir hatten eine Menge Zeit, um im Studio zu arbeiten und ich finde, dass wir so langsam den Dreh raus haben. Halten eure Augen offen für Musik von Meraki im Jahr 2021!

Was steht zukünftig noch so bei euch an? Gibt es Projekte, die ihr begonnen habt, von denen man sich einen kleinen Einblick verschaffen kann? Und wenn Gigs vermutlich erst wieder im nächsten Jahr stattfinden können (ich drücke beide Daumen), wo würdet ihr gerne spielen wollen?

Beide: Wir haben Knöpfchen gedrückt, Plugins geladen und die Nachbarn mit demselben 8-Bar-Loop gequält. Manchmal haben wir auch den Überblick verloren, aber ist das nicht vielen von uns im Lockdown so ergangen? Aber ja, wir sind bereit für Anfragen…hat jemand ein Sofa als Schlafplatz für uns? Haha. Überall wäre es hinter den Decks schön, aber wenn wir es uns aussuchen könnten, wäre es super, wenn wir wieder unsere Drum & Bass Freunde aus der ganzen Welt sehen bzw. treffen könnten.

Was glaubt ihr, wie sich die Drum & Bass-Szene entwickeln wird? (Oder was glaubt ihr, wird als nächstes im Bereich Drum & Bass passieren)?

Beide: Es geht immer aufwärts! Ich sehe so viele junge Talente aufstreben und glaube, dass es nach diesem schrecklichen Jahr leider nur seltsamer werden kann. Es ist momentan wichtiger denn je, sich gegenseitig zu unterstützen.

Wie glaubt ihr wird sich die allgemeine Musikindustrie nach COVID-19 erholen bzw. verändern?

Beide: Wir alle werden größer, besser, stärker und noch dankbarer als zuvor hervortreten. Die Menge an wundervoller Musik, die produziert wurde, weil Künstler plötzlich mehr Zeit hatten, ist ein aufregender Prozess und ein guter Auftakt für zukünftige Raves. Ich glaube auch, dass uns dadurch erst so richtig bewusst geworden ist, dass wir Teil einer solch unglaublichen Kultur sind.

Was ist die beste Lebensweisheit, die man euch mitgegeben hat?

Kim: Die kam von meinem Vater. Ich habe damals Jura studiert und mein Diplom bekommen, aber ich wusste, dass ich da nicht mit Herz und Blut dabei war. Mein Vater sagte: ‚Verfolge nichts, was dir die Federn stutzt.‘ Und das ist genau das, was ich fortan getan habe und weshalb ich für Labels wie Ram und V Recordings spielen durfte, wofür ich sehr dankbar bin und wovon ich zuvor nur hätte träumen können. 

Emily: Man hat mir noch keine Lebensweisheit mitgegeben. Manchmal muss man eben improvisieren, haha. Trotzdem habe ich mal folgendes gelesen: ‚Du fühlst dich oft müde, nicht, weil du zu viel gegeben hast, sondern weil du zu wenig getan hast, so dass das Feuer in dir nicht entzünden konnte.‘ Letztendlich steckt jeder von uns in einer Art Hamsterrad und muss zusehen, wie man seinen Lebensunterhalt bestreitet, aber man sollte auch darauf achten, dass man genauso viel Zeit in die Dinge investiert, für die man brennt. Falls sich daraus eine Berufschance ergeben sollte und ich nur allein davon leben kann, dann ist das perfekt, aber hauptsächlich geht es mir darum, wie glücklich ich mich beim Auflegen oder Produzieren fühle, denn darum geht es wirklich.

Links:

https://www.facebook.com/Merakidrumnbass/
https://soundcloud.com/merakidnbduo
https://www.instagram.com/meraki_dnb/

 

ENGLISH

DJ duo Meraki (real names: Kim and Emily) hail from the UK’s south east and have been dubbed ‚The Queens of the Rollers‘, as their deep dark delicious tune selection and contagious energy have taken crowds by storm. Although the two have only teamed up to mix together relatively recently, both spent 8 years djing solo as Laya (Kim) and Ember (Emily) respectively before joining forces as Meraki. Their RAMLive stream for RAM Records from 2019 turned heads and since then it’s no surprise they’ve gained support from some of Drum & Bass’s heavyweight players, including DJ Marky, Lenzman, Bcee, Aphrodite, Congo Natty, High Contrast, Bladerunner, and plenty more. We caught up with them to find out more about their current and future projects, and what fuels their love for Drum & Bass.


Hi Meraki, thanks so much to both of you for agreeing to the interview! So let’s get a bit of an introduction first – you both had pretty extensive solo careers before deciding to team up. When did you each first discover a love of music and when did you start mixing?

Kim: I started mixing hard house and trance before Drum & Bass but my love for music came from an early age. I remember getting my cassette tapes and singing along at the top of my voice. Before DJing I always wanted to be a singer…still do. Maybe something to keep your ears out for..

Emily: I’ve always had a love for music and dreamt about being up on a stage performing (I didn’t know it was going to be DJing back then), but after being taken out to my first rave and meeting the circle of friends that I have now was such an eye-opener. It inspired me to teach myself to mix and it’s all stemmed from there!


How/when did you start playing drum & bass?

Kim: I started playing Drum & Bass in 2008 when I was at uni in Lincoln. I saw friends playing at after parties and thought it looked a lot of fun so I had a go. I still vividly remember the first double drop I did and I was hooked. The rest is history!

Emily: For myself it started a little later around 2014 when the circle of friends I had met were all into mixing. After a few after parties I decided that I wanted to try and learn the ropes starting off on vinyl at my friends house, then took the plunge to buy my own equipment to teach myself at home.

When and how did you meet, and what made you decide to join forces as a DJ duo?

Kim: I met Emily through mutual friends going out raving about 8/9 years ago, and many after parties! Our good friend Dan (Flipnosis) booked me as Laya (my solo alias) to go b2b with Emily for room 2 at The Volks nightclub in Brighton. When we played we had such an energy that I hadn’t felt before mixing out and it was so inspiring that I knew it was the start of something for us. From then on we kept playing together and had such a vibe we decided to join forces.

Emily: After meeting Kim and seeing her work her magic on the decks it was something i only dreamed of doing. I lacked a lot of confidence in myself and had only done a handful of solo sets out previously. When our friend put forward doing a b2b I instantly felt a little more at ease and just had a good feeling about it. After doing our set and realising the chemistry we had behind the decks it really was a no brainer! Meraki was formed within a week later.

What’s behind the name Meraki – how did you choose that?

Kim: Emily messaged me and said what do you think of this name: ‘Meraki’. I loved the meaning behind it, which is ’doing something with soul, creativity, or love”, when you put something of yourself into what you’re doing, whatever it may be… It was exactly what we were about. I think I rang Em straight away and said oh yeah I love it, but I said Melinki haha. Em soon corrected me.

Emily: Exactly that! The meaning behind it is what made us choose Meraki. Music has always played a massive part in our lives and helped in ways that other things couldn’t. The passion we have when listening to and playing music made the name quite fitting to what we feel and do.

When you mix together you’ve got a really distinctive dark rolling tune selection, and for the listeners you both totally gel with each other musically. But would you say that you each have a particular taste in tracks? (basically: how do your tastes match each other, and how are they different, if at all?)

Kim: I started mixing Liquid then progressed through everything, but there’s something about rollers and jungle that is deep rooted in me. I think we just know what to play for each other which sounds weird. Our sound has definitely evolved a lot and I think is rooted in dark rollers. I think because we like to play everything, we have an eclectic range. Em definitely likes her dirty rollers haha.

Emily: Yes our style and sound has definitely changed throughout our time mixing and playing together, almost like we were finding our sound. A T>I and Limited set at a Multifunction event back in 2018 played a massive part in that too. In regards to our tastes, I feel we’re similar but love to throw one another off by bringing in something unexpected and seeing each others reaction. The excitement we get just from that and waiting to show each other new tunes we’ve found is all part of the fun!

What do you look for in a Drum & Bass track – what kind of sounds are you drawn to?

Kim: I’m a sucker for a sub-bass, getting that surfboard out in the rave is the token move haha. I love beautiful vocals and then dirty drops, love amens, love punchy drums, snarling basslines…love it all! I suppose it depends where we are playing, who we are playing to and ultimately what we are feeling.

Emily: For me it’s all about those atmospheric sounds, the kind of sound that just pulls you in and you can get lost in it. Vocals are something that will always appeal to me too (I’m a sucker for an emotional one) haha! All in all just music you can really feel and it does something to you – that’s what i look for.

Which Drum & Bass artists or labels are you listening to most at the moment?

Both: We actually can’t get enough of The North Quarter right now. FD in particular is making some killer rollers right now. I just got his Lanta Nights EP on vinyl – pure fire! Other labels: Dread Recordings, Born on Road, Sofa Sound, DNB Allstars, Spearhead Records, Mac2 Recordings, Pick n Mix…endless. In the same breath there are SO many artists we can’t even list them, but if we had to name a few: Disrupta, Trex, Myth, Madrush Mc, Charlotte Haining, Diagnostix. We could go on forever.

What’s your favourite thing about the Drum & Bass scene?

Both: For us it’s the unification of people from every walk of life, for the pure love for Drum & Bass, and we know we’re biased but there is no scene like it. After the year we had in 2020 it was amazing to see people pulling together and bringing that positivity we all needed. Takes a special group of individuals to do what you all did.

What’s been the best and/or craziest gig you’ve played as Meraki so far?

Kim: For me it was the V Recordings Xmas party at The Arch club. Something went crazy in there haha. Every drop was a total madness and after having Bryan Gee, Alibi and the whole V family saying that we smashed it next level and we were part of V forever was INSANE! I cried loads when I got home, it was absolutely amazing.

Emily: I have to say the RAM night at XOYO has been one that has stuck with me. We got given a 2 hour set and really got to delve deep into our selection. Managing to pack out room 2, the energy in there was insane. One set I felt we could of continued for hours, I was absolutely buzzing after that. Then being able to go and shake a leg to the likes of Randall, Shimon and Calyx & Teebee after was most definitely a bonus! Wicked night.

We’ve gotta ask: 2020 has been pretty crazy for everyone given the pandemic, the lockdowns, the travel bans etc… What kinds of musical activities have you guys been up to in place of playing physical gigs?

Both: We are lucky to have our own studio so we have done a lot of live streams. Highlights have been RAMlive House Party, Planet V Future Album promo, and Urban Creative Clothing. Also done a few radio shows, Marcus Nasty’s show on Flex FM with Shaydee was a sick vibe!

Are you producing music as well? (Either as Meraki or individually?)

Both: Yes, 2020 has been a curse and a blessing at the same time. We’ve had a lot of time to sit in the studio and I think we are really getting to grips with it now. Watch this space for Meraki music in 2021!

What’s on the horizon for you guys? Any juicy projects you have coming up you can share a little insight into? And, if gigs are possible next year (fingers crossed), where are you hoping to make an appearance behind the decks?

Both: We’ve been pressing buttons and loading plugins and annoying the neighbours with the same 8 bar loop. Lost the plot a few times, but haven’t we all in lockdown? Yes, well we’re open to offers… anyone got a spare sofa? Haha. Anywhere behind the decks would be amazing, but if we have the chance it would be great to go and meet our Drum & Bass friends from all over the world.

Where do you think the scene is going (or what do you think is next for Drum & Bass)?

Both: The only way is up! There is so much young emerging talent and I think it’s only going to get stranger after this terrible year. The need to support each other is bigger than ever.

And how do you think the music industry in general will recover or change after COVID-19?

Both: We will come back bigger, better, stronger and even more thankful for what we have. The amount of new amazing music that has been made because artists have had more time sets an exciting stage for raves to come. I also think that we will have a new appreciation for what an incredible culture we are a part of.

What’s the best “life advice” you’ve ever received?

Kim: Mine was from my dad, I actually studied a law and got my degree but I knew my heart wasn’t in it and he said… “Do whatever keeps your feathers up”. And so I have and it’s led me to be blessed enough to have played for labels like Ram and V Recordings which I never thought was possible.

Emily: I haven’t actually been given any, haha I fully winged it! I once read „you often feel tired, not because you’ve done to much, but because you’ve done too little of what sparks a light in you“. Ultimately everyone has to be part of the rat race and make a living to survive, but just make sure you’re giving equally as much time and effort to the things you’re passionate about. If a career comes from it and I can do solely that, then perfect, but the main thing is the happiness I feel when I’m mixing or creating – that’s what it’s about.

Links:

https://www.facebook.com/Merakidrumnbass/
https://soundcloud.com/merakidnbduo
https://www.instagram.com/meraki_dnb/

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